„Während der qualvollen Aufzucht sterben unzählige Tiere und bleiben tot zwischen ihren Artgenossen liegen.“

Kategorie: Fakten-Check

Dies ist keineswegs der Fall: Dank tierwohlbasierter Fortschritte in der Zucht und einem kontinuierlich verbesserten Stallmanagement durch den sachkundigen Geflügelhalter, liegt die Mortalität in der Hähnchenaufzucht heute nur noch bei ca. 2 bis 4 Prozent. Sollten Tiere während der Aufzucht sterben, werden diese im Rahmen der mindestens zweimal am Tag durchzuführenden Kontrollgänge vom Halter entfernt und bis zur Abholung durch ein Spezialunternehmen abseits der Herde in ein speziell dafür vorgesehenes Behältnis gebracht. Bei den Kontrollgängen im Stall wird das Wohlergehen der Tiere genauso überprüft wie die Versorgungstechnik. Dabei gehört es zu den Sorgfaltspflichten eines jeden Geflügelhalters, insbesondere auf kranke oder tote Tiere zu achten. Wenn der Tierbetreuer während der Kontrollgänge ein krankes Tier bemerkt, für das eine Behandlung nicht mehr möglich ist, so ist es auch aus Tierschutzaspekten notwendig, das Tier unter Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorgaben nach erfolgter Betäubung fachgerecht zu töten, damit es nicht unnötigem Leiden ausgesetzt ist.

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