Umweltschutz

Ressourcenschutz

Nachhaltigkeit gehört zu den Leitlinien für das Handeln der deutschen Geflügelwirtschaft. Die Branche setzt sich dafür ein, mit Ressourcen wie Wasser und Energie schonend umzugehen. Die Geflügelhalter selbst unternehmen zahlreiche Anstrengungen, um im Einklang mit dem regionalen Ökosystem und den Menschen vor Ort zu handeln.

Hintergrund
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Wichtige Ressourcen für die Geflügelfleischerzeugung sind vor allem Wasser und Energie. Die deutschen Geflügelhalter setzen darauf, den Verbrauch dieser Ressourcen zu minimieren und sie so effizient wie möglich zu nutzen. Hierbei helfen ihnen insbesondere ihr Fachwissen und der technische Fortschritt.

Wichtige Ressourcen sparen: Wasser und Energie

Per Computersteuerung wird der Wasserverbrauch im Stall exakt auf die Bedürfnisse der Hähnchen und Puten abgestimmt, damit kein Wasser verschwendet wird. Für die Erzeugung von Geflügelfleisch werden so nur 2.390 bis 3.900 Liter Wasser pro Kilogramm benötigt. Für die Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch braucht man im Vergleich mehr als 15.000 Liter Wasser.

Um größtmögliche Effizienz bemühen sich die deutschen Geflügelhalter auch beim Energieverbrauch. Dieser hängt maßgeblich von der baulichen Gestaltung und dem kontinuierlichen Betrieb der Stallungen ab. Die Ställe müssen so ausgestattet sein, dass Luftzirkulation, Staubgehalt, Temperatur, relative Feuchte, Gaskonzentration der Luft und Lärmbelästigung in einem Bereich gehalten werden, der für die Tiere zuträglich ist. Um zugleich ökologisch effizient zu handeln und den Energieverbrauch zu minimieren, nutzen die Geflügelerzeuger auch hier computergestützte Steuerungstechnologien.

Vergleicht man die Erzeugung von Geflügelfleisch mit der Erzeugung anderer Fleischarten, zeigt sich ein geringerer Energieverbrauch: Das Verhältnis der eingesetzten Energie zur Energie, die durch das Eiweiß im Lebensmittel bereitgestellt wird, beträgt bei Geflügelfleisch 4:1. Bei Rindfleisch ist das Verhältnis hingegen 40:1.

Darüber hinaus produzieren zahlreiche Geflügelhalter in Deutschland sogar selbst Energie: Die Erzeuger nutzen die großflächigen Dächer der Stallungen für Photovoltaik-Anlagen, die CO2-neutrale Energie in das Stromnetz einspeisen. Andere Halter betreiben Biogasanlagen und leisten auf diese Weise ihren Beitrag zur Energiewende.

Die Geflügelwirtschaft schont den weltweiten Flächenverbrauch

Auch der geringe Flächenverbrauch für den Futteranbau spricht für die Geflügelwirtschaft. Da Hähnchen und Puten ihr Futter höchst effizient verwerten, werden weniger als zwei Kilogramm Futter benötigt, um ein Kilogramm Geflügelfleisch zu erzeugen. Dagegen fallen für ein Kilogramm Rindfleisch mehr als 13,6 Kilogramm Futter an. Dementsprechend liegt der Flächenverbrauch pro Kilogramm Rind- und Kalbfleisch bei etwa 27 Quadratmetern, während es für Geflügelfleisch nur rund 8 Quadratmeter sind (WWF, Seite 54).

Multimedia
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Grafiken

Die Grafik zeigt die Treibhausgas-Emissionen verschiedener Fleischsorten im Überblick.

Blog
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Rinder-, Schweine- und Geflügelfleischerzeugung im Vergleich, 12. August 2014

Die Erzeugung von Geflügelfleisch geschieht besonders ressourcenschonend

Jegliche Erzeugung von Lebensmitteln beeinflusst die Umwelt. Die Erzeugung von Geflügelfleisch ist dabei vergleichsweise umweltfreundlich und schont die natürlichen Ressourcen.

Ressourcenschutz: Der Einsatz von Wasser und Energie ist für die Geflügelfleischerzeugung unerlässlich. Die deutschen Geflügelhalter setzen darauf, den Verbrauch dieser Ressourcen zu minimieren und sie so effizient wie möglich zu nutzen. Moderne Tränkanlagen gewährleisten beispielsweise, dass der Wasserverbrauch genau auf den Bedarf der Tiere angepasst ist und kein Wasser verschwendet wird. Viele deutsche Geflügelhalter erzeugen zudem selbst Energie. So werden zum Beispiel die Dächer der Stallungen oft für Photovoltaikanlagen genutzt, die nachhaltige Energie in das Stromnetz einspeisen. Darüber hinaus lässt sich Geflügelmist als Grundlage für die Biogaserzeugung nutzen.  

CO2-Emissionen: Bei der Fleischerzeugung – und dabei insbesondere bei der Futterherstellung und Tierhaltung – entstehen sogenannte Treibhausgase. Allerdings fallen bei der Erzeugung von konventionellem Geflügelfleisch, vor allem durch die effiziente Futterverwertung der Tiere, im Vergleich zu anderen tierischen Erzeugnissen die geringsten CO2-Emissionen an. 

Flächenverbrauch: Nicht zuletzt hält die Geflügelwirtschaft den weltweiten Flächenverbrauch niedrig, da Geflügel das eingesetzte Futter sehr effizient nutzt. So liegt die Größe der notwendigen Anbaufläche pro erzeugtem Kilogramm Geflügelfleisch deutlich unter jener der Erzeugung von Rind- oder Schweinefleisch. 

Grafik zeigt, dass die Erzeugung von Geflügelfleisch im Vergleich zu Rinder- und Schweinefleisch in Bezug auf Wasserverbrauch, der Emission von Treibhausgasen und Flächenverbrauch sehr ressourcenschonend ist.
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