Nachfrage/Ernährung

Nachfrage

Die Nachfrage nach Geflügelfleisch nimmt seit Jahren stetig zu. 2013 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch in Deutschland 19,4 kg. Gleichzeitig steigt auch der Anteil von Geflügelfleisch am gesamten Fleischverbrauch: Mit 22 Prozent erreichte der Wert im Jahr 2013 seinen bisherigen Höchststand.

Hintergrund
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Seit 1960 ist die Nachfrage nach Geflügelfleisch in Deutschland um 340 Prozent gestiegen – im Jahr 2013 auf insgesamt 1,566 Millionen Tonnen beziehungsweise 19,4 Kilogramm pro Person. Im selben Jahr wurde hierzulande eine Geflügelfleischmenge von 1,481 Millionen Tonnen erzeugt. Die Nachfrage übertraf also um 85.000 Tonnen die Nettoerzeugung (Schlachtungen) der deutschen Geflügelwirtschaft. Die Nachfrage nach Geflügelfleisch ist wie folgt unterteilt:

  • Hähnchenfleisch: 11,7 Kilogramm pro Kopf in 2013
  • Putenfleisch: 5,7 Kilogramm pro Kopf in 2013
  • Enten- und Gänsefleisch sowie Suppenhühner: rund 2,0 Kilogramm pro Kopf in 2013

Deutsches Geflügelfleisch ist weiterhin hoch beliebt

Hähnchen- und Putenfleisch aus deutscher Erzeugung wird vom Verbraucher besonders geschätzt. 97 Prozent der Deutschen möchten nach einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens TheConsumerView auch in Zukunft vertrauensvoll zu deutschem Geflügelfleisch greifen. Generell ist Fleisch auf dem Speiseplan für 79 Prozent der Befragten wichtig. Eine dauerhafte vegetarische oder vegane Ernährung bevorzugen der Umfrage zufolge hingegen nur 2,2 Prozent der Frauen und 1 Prozent der Männer. Um die nachgefragte Menge hochwertigen Geflügelfleisches erzeugen und der Bevölkerung als qualitätsgesicherten Teil einer ausgewogenen Ernährung zur Verfügung stellen zu können, ist eine leistungsstarke deutsche Geflügelwirtschaft Voraussetzung.

Blog
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von Margit M. Beck, Marktinfo Eier & Geflügel, 25. März 2014

Der Konsum von Geflügelfleisch in Deutschland steigt weiter an

Während der Fleischkonsum in Deutschland generell stagniert, steigt der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch an. Mit durchschnittlich 19,4 kg pro Person pro Jahr wurde 2013 ein Höchststand festgestellt. Die Entwicklung zeigt: Wenn sich Verbraucher für Fleisch entscheiden, dann immer häufiger für Geflügel. Der Anteil von Geflügel am gesamten Fleischverbrauch erreichte 2013 mit 22 Prozent einen neuen Spitzenwert.

Von den 88,2 kg Fleisch, die jeder Deutsche im Jahr verbraucht, fielen im Jahr 2013 19,4 kg dem Geflügel zu – 400 g mehr als noch im Vorjahr. Der Fleischkonsum insgesamt sank dagegen im gleichen Zeitraum um 700 g. Die in den zurückliegenden Jahren wachsenden gesellschaftlichen Kontroversen zum Fleischverbrauch machten sich am Geflügelmarkt nicht durch Verbraucherzurückhaltung bemerkbar.

Nicht zuletzt die positiven ernährungswissenschaftlichen Eigenschaften machen Geflügelfleisch in breiten Bevölkerungsschichten beliebt. So kauften 88 Prozent aller Haushalte im Jahr 2013 mindestens einmal Geflügelfleisch. Der Außer-Haus-Verbrauch ist dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Auch die sich in den letzten Jahrzehnten veränderten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten vieler Menschen schlagen sich in den Daten nieder. So lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch in den 1950er Jahren erst bei etwa 2 kg. Diese Zahl veranschaulicht, dass sich Konsumgewohnheiten durchaus verändern können.

Unter den verschiedenen Geflügelarten gehört Hähnchenfleisch mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 11,7 kg im Jahr 2013 zu den beliebtesten. Daneben wurden 5,7 kg Putenfleisch pro Kopf konsumiert, auf Ente, Gans und Suppenhühner entfielen im Jahr 2013 rund 2,0 kg.

Eine Grafik zeigt, dass von den 88,2 kg Fleisch, die jeder Deutsche 2013 verbraucht2, 19,4 kg dem Geflügel zufielen.
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