Umweltschutz

Dünger

Landwirte schätzen Geflügelkot als hochwertigen organischen Dünger. Er kann Kunstdünger ersetzen und die Bodeneigenschaften dauerhaft verbessern.

Hintergrund
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Ein zentrales Umweltschutzthema in der Nutztierhaltung ist der Umgang mit tierischen Exkrementen und den darin enthaltenen Inhaltsstoffen. Geflügelkot kommt hierbei eine besondere Rolle zu, da er zwar nicht unkontrolliert ins Erdreich gelangen sollte, jedoch bei sachgemäßer, an den Nährstoffbedarf der Pflanze angepasster Verwendung als hochwertiger Wirtschaftsdünger einen nützlichen Beitrag leisten kann. Hierbei kann er in weiten Teilen auch Kunstdünger ersetzen.

Geflügelkot ist ein hochwertiger Dünger

Dünger aus Geflügelkot liefert nicht nur organisch gebundenen Stickstoff, sondern auch Ammoniumstickstoff, der in Nitrat umgewandelt wird und den Pflanzen als wichtiger Nährstoff dient. Dabei wird auf den Boden nur so viel Dünger aufgebracht, wie die Pflanzen tatsächlich aufnehmen können. So wird auch der Gebrauch von Kunstdünger reduziert, was sich positiv auf die Umwelt auswirkt.
Die Düngeverordnung schreibt außerdem vor, dass Geflügelkot direkt nach der Ausbringung in unbestelltes Ackerland eingearbeitet werden muss (DüV § 4, Absatz 2). So wird möglichst wenig Ammoniak über die Luft freigesetzt und der Stickstoff kann optimal genutzt werden. Zudem wird so dafür gesorgt, dass die Geruchsbelastung für die umliegende Region so gering wie möglich gehalten wird.
Landwirte müssen heute jede Düngung vollständig dokumentieren, damit jeder Vorgang nachvollziehbar ist und eine Überdüngung möglichst ausgeschlossen wird.

 

 

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Präsentation Dünger von Infopool