Infopool

Informieren Sie sich in unseren interaktiven Infopool rund um die konventionelle Geflügelhaltung in Deutschland: Über verschiedenste Schlagworte finden Sie hier faktenbasierte und ausführliche Hintergründe zu den Themenfeldern Tierschutz, Produktsicherheit, Nachfrage/Ernährung, Kritik, Umweltschutz sowie zur Branche.   

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Kontrollen

Die Erzeugung von Geflügelfleisch ist vom Schlupf der Küken über die Aufzucht und Haltung bis hin zur Schlachtung und Verarbeitung ein durchgängig kontrollierter Prozess: Hierbei werden umfassende Eigenkontrollen, unabhängige Kontrollen im Rahmen des sogenannten QS-Systems sowie gesetzliche Kontrollen umgesetzt. Als ...


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Tiergerechtheit

Tiergerechtheit bedeutet, dass die Tiere in der Haltung ihren natürlichen Bedürfnissen und Verhaltensweisen nachgehen können. Die Tiergerechtheit ist somit integraler Bestandteil und leitendes Element der Geflügelhaltung in Deutschland: Hähnchen und Puten werden in Bodenhaltung auf trockener Einstreu gehalten, sie können sich in den Ställen frei bewegen, haben ständigen Zugang zu Futter und Wasser ...


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Treibhausgase

Bei allen Formen der Tierhaltung entstehen Treibhausgase. Bei der Erzeugung von konventionellem Geflügelfleisch entstehen jedoch im Vergleich zu anderen tierischen Erzeugnissen die geringsten CO2-Emissionen.


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Antibiotikaresistenz

Unter Antibiotikaresistenz versteht man die Eigenschaft von Mikroorganismen, die Wirkung antibiotisch aktiver Substanzen abschwächen oder gänzlich aufheben zu können. Grundsätzlich kann es in allen Bereichen, in denen Antibiotika eingesetzt werden, zur Ausbildung von Resistenzen kommen – in der medizinischen Versorgung des Menschen, in der privaten Tierhaltung oder der Nutztierhaltung.


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Antibiotikaeinsatz

Antibiotika werden in der Geflügelhaltung ausschließlich bei erkrankten Tieren eingesetzt, sofern es ihre Behandlung erfordert. Im Falle einer Erkrankung muss der zuständige Bestandsveterinär hinzugezogen werden, um nach eingehender Diagnose über eine angemessene Behandlung zu entscheiden und bei entsprechender Indikation den Einsatz von Antibiotika anzuordnen.


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Vertikale Integration

Unter vertikaler Integration versteht man die Eingliederung von mehreren Stufen der Wertschöpfungskette in eine Organisationsstruktur. Die Geflügelwirtschaft setzt, im Gegensatz zu beispielsweise der Schweinebranche, weltweit auf integrierte Systeme. Diese Organisationsform ...


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Sachkunde

Geflügel darf in Deutschland gewerblich nur halten, wer im Besitz einer gültigen Sachkundebescheinigung ist. Die geschulten Geflügelhalter sind oftmals Tierwirte, Tierwirtschaftsmeister oder studierte Agrarwissenschaftler. Die Sachkunde dient vor allem dem Schutz und Wohl der Tiere.


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Wirtschaftszahlen

Rund 45.000 Menschen arbeiten direkt für die deutsche Geflügelwirtschaft und erwirtschaften dadurch Einkommen von etwa 1,7 Milliarden Euro jährlich. Bezieht man zudem indirekte und induzierte Effekte mit ein, steigt die volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche noch einmal deutlich.


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Geflügelhalter

Rund 6.500 Geflügelhalter in Deutschland halten Hähnchen und Puten zur Erzeugung eines hochwertigen Nahrungsmittels. Ein Großteil dieser Halter führen landwirtschaftliche Familienbetriebe, die bereits seit Generationen in Familienbesitz und seit jeher landwirtschaftlich geprägt sind.


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Dünger

Landwirte schätzen Geflügelkot als hochwertigen organischen Dünger. Er kann Kunstdünger ersetzen und die Bodeneigenschaften dauerhaft verbessern.


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Ressourcenschutz

Nachhaltigkeit gehört zu den Leitlinien für das Handeln der deutschen Geflügelwirtschaft. Die Branche setzt sich dafür ein, mit Ressourcen wie Wasser und Energie schonend umzugehen. Die Geflügelhalter selbst unternehmen zahlreiche Anstrengungen, um im Einklang mit dem regionalen Ökosystem und den Menschen vor Ort zu handeln.


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Luftbelastung

Jeder landwirtschaftliche Betrieb setzt verschiedene Emissionen frei. So verliert Geflügel beispielsweise Federn und wirbelt Einstreu auf, wodurch in jedem Stall Staub entsteht. Die deutsche Geflügelwirtschaft setzt sich dafür ein, die Auswirkungen dieser Staubemissionen auf Mensch und Natur so gering wie möglich zu halten.


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Futtermittel

Geflügel wird während der Aufzucht mit einer Mischung verschiedener Futtermittel in Abstimmung auf die jeweilige Entwicklungsphase der Tiere gefüttert. Das Futter enthält stets Anteile von Getreide, Mais und Eiweißpflanzen. Diese Bestandteile stammen überwiegend aus heimischem Anbau, zusätzlich eingeführt wird nur ein geringer Teil, insbesondere Soja. Für alle Komponenten gelten die strengen ...


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Nachfrage

Die Nachfrage nach Geflügelfleisch nimmt seit Jahren stetig zu. 2013 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügelfleisch in Deutschland 19,4 kg. Gleichzeitig steigt auch der Anteil von Geflügelfleisch am gesamten Fleischverbrauch: Mit 22 Prozent erreichte der Wert im Jahr 2013 seinen bisherigen Höchststand.


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Preise

Mit Geflügelfleisch bietet die deutsche Geflügelwirtschaft ein verantwortungsvoll erzeugtes und qualitativ hochwertiges Lebensmittel zu einem für die breite Bevölkerung bezahlbaren Preis. Wie hoch die Preise für Verbraucher tatsächlich sind, hängt dabei von zahlreichen Faktoren ab – zum Beispiel von der Aufzuchtdauer, der Futterzusammensetzung und der Preisgestaltung des Handels.


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Ernährung

Ein angemessener Verzehr von Fleisch dient dem Menschen als wichtige Nährstoffquelle und trägt zu einer ausgewogenen Ernährungsweise bei. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt hierzu ca. 300 bis 600 Gramm pro Woche, was zum Beispiel zwei Hähnchenbrustfilets entspricht. Tierisches Eiweiß ...


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Erzeugung

Bei der Erzeugungsmenge von Geflügelfleisch in Deutschland sind Bruttoeigen- und Nettoerzeugung zu unterscheiden. Die Bruttoeigenerzeugung bezieht sich auf lebende Nutztiere, die Nettoerzeugung bezeichnet die erzeugte Fleischmenge. 2013 lag die Nettoerzeugung in Deutschland bei 1.481.000 Tonnen, dies entspricht rund 95 Prozent der heimischen Nachfrage.


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Stallneubauten

Der Neubau von Geflügelställen ist mit einer Reihe von Genehmigungsverfahren und mit umfassenden Prüfungen verbunden. Diese sollen verhindern, dass Ökosysteme durch mögliche Immissionen leiden und Wohngebiete durch mögliche Geruchs- oder Staubentwicklungen beeinträchtigt werden.


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Schnabelbehandlung

Die Schnabelbehandlung ist eine in der Putenhaltung praktizierte Maßnahme des vorbeugenden Tierschutzes, bei der die Spitzen der Schnäbel mittels Infrarotmethode gekürzt werden. Dadurch sollen tierschutzrelevante Verletzungen durch gegenseitiges Federpicken verhindert werden.


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Massentierhaltung

Die konventionelle Nutztierhaltung wird von den Medien und der Öffentlichkeit oft diffamierend als „Massentierhaltung“ bezeichnet. Eine klare Definition des Begriffs „Massentierhaltung“, insbesondere mit Blick auf die Größe des relevanten Tierbestandes, gibt es jedoch nicht. In der konventionellen ...


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Konventionelle Tierhaltung

In der konventionellen Geflügelhaltung werden die Tiere in weiträumigen, meist mehrere Tausend Quadratmeter großen Ställen gehalten, in denen sie sich jederzeit frei bewegen können. Hähnchen und Puten werden in Deutschland ausschließlich in Bodenhaltung aufgezogen. Die konventionelle Geflügelhaltung erfüllt die Anforderungen an eine tiergerechte Haltung und ist durch strenge gesetzliche Vorgaben geregelt.


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Tierwohl

Tierwohl bedeutet in der Geflügelhaltung, dass es dem einzelnen Tier sicht- und nachprüfbar gut geht. Die deutsche Geflügelwirtschaft versteht Tierwohl als zentrale Grundlage ihres Handelns. Entsprechend sind die Ausbildung der Halter, die Haltung der Tiere sowie die umfassenden Kontrollen auf das Tierwohl ausgerichtet.


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Schlachtung

Die Schlachtung von Geflügel ist in Deutschland streng geregelt und wird in allen Schritten tierschutzgesetzkonform durchgeführt. Das beinhaltet insbesondere, dass die Tiere vor der Schlachtung immer betäubt werden. Speziell geschulte Mitarbeiter kontrollieren die Wahrung des Tierschutzes vor und während des Schlachtprozesses.


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Zucht

In der Zucht von Hähnchen und Puten werden Zuchtprogramme umgesetzt, die auf eine Vielzahl unterschiedlicher Kriterien hin ausgerichtet sind. Mehr als 30 Prozent dieser Kriterien sind heute sogenannte „Welfare-Kriterien“, die konkret das Tierwohl betreffen.


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Einstallen & Ausstallen

Das Einstallen bezeichnet in der Geflügelhaltung die Unterbringung der geschlüpften Küken in den bereits vorbereiteten Geflügelstall. Das Ausstallen bezeichnet am Ende der Aufzucht die Verladung des Geflügels vom Stall in das Transportfahrzeug, welches die Tiere auf möglichst kurzem Weg zum Schlachthof transportiert. Beide Maßnahmen...


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Einstreu

Der Stallboden in der deutschen Hähnchen- und Putenhaltung ist stets mit Einstreu bedeckt. Ihre Trockenheit und Beschaffenheit spielt für die tiergerechte Aufzucht und das Wohlbefinden der Hähnchen und Puten eine entscheidende Rolle. Die Tiere werden in Deutschland stets in Bodenhaltung aufgezogen.


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Besatzdichte

Die Besatzdichte ist ein Maß für das Gesamtlebendgewicht der Tiere pro Quadratmeter, die sich gleichzeitig in einem Stall befinden. Die maximal zulässige Besatzdichte ist für die Hähnchenhaltung in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung festgelegt. Sie liegt je nach durchschnittlichem Einzeltiergewicht bei 35 bzw. 39 Kilogramm pro Quadratmeter. In der Putenhaltung gelten 52 Kilogramm ...


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Fußballengesundheit

Die Fußballengesundheit von Puten und Hähnchen zählt zu den wichtigsten Indikatoren für das Wohlbefinden der Tiere. Deshalb achten sowohl der Halter als auch der Tierarzt besonders darauf, dass ...